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Wir freuen uns sehr über das schöne und gelungene Auftaktfest. Ein großes Dankeschön an alle, die uns unterstützt und mit uns gefeiert haben.

Mit strahlendem Sonnenschein eröffneten Manfred Gössl vom OGV Lindenstruth, Bürgermeister Dietmar Kromm, Stadträtin Astrid Eibelshäuser, Prof. Dr. Adalbert Evers, Gudrun Müller-Mollenhauer vom ALR und Kurt Hillgärtner vom Verein „Region GießenerLand“ den Pfad. Auch die Natur begrüßte das Projekt. Zwei Kormorane kreisten während der ganzen Eröffnung über den Köpfen der Besucher. Ein gutes Zeichen.

Der vierjährige Max durchschnitt das rote Band und der Pfad war für jedermann eröffnet. Auf verschlungenen Wegen, umsäumt von alten knorrigen Bäumen gingen die Besucher quer über den Kirschberg. Bereits fertig gestellt sind die Wald-Relax-Lounge mit Waldsofa und die Jahreszeitenrutsche. Am Wegrand stehen Schilder in Deutsch und arabischer Schrift. Sie zeigen was es zu entdecken gibt.

Am Ende des Pfades wartete auf die Wanderer das Fest der Sinne. Zum Hören gab es Musik von einem unserer Klienten auf dem Akkordeon, den Almhornbläsern und einem Chor. Kleine Gaumenfreuden bereiteten Würstchen vom Grill für die Akteure und Bienenhonig aus eigener Imkerei. Wer wollte, konnte sich Stockbrot über dem Feuer zubereiten. Die Gäste wurden mit Kuchen und Kaffee versorgt. Für die Hände gab es reichlich zum fühlen. Man konnte formen, malen und gestalten mit Wolle, Ton, Speckstein und Blüten. Eine große Freude für die Füße und besonders für die Kinder war der Barfußpfad, ausgelegt mit Naturmaterialien, wie Holz, Stroh und Tannenzapfen. Geschichten über den großen Pfannekuchen erzählte man sich im japanischen Kindertheater. Ein Klient dichtete individuelle Gedichte, wie dieses eine zum Eröffnungstag:

Ein Gedicht zu Fest

Dies schöner Tag – an diesem Pfade

- wer hier nicht war – ist jammerschade.

Das Alphorn ertönte wunderschön,

wie kann man besser die Ohren verwöhn?

Die Sonne strahlt für Jung und Alt,

doch ein Gewitter das kommt bald.

Dies ist halt Gottes Natur pur

Die Kinder freut´s, sie staunen nur.

Hier kommen sie von Stadt und Land.

Bald ist es Hessenweit bekannt.

Drum danket Gott für diesen Tag,

was Menschen Hand zu tun vermag.

von Markus Linhardt, Klient aus dem Martinsheim